Ich habe nie darauf gewartet, meine Ziele zu verfolgen.
Mir wurde schon früh im Leben klar: Wenn ich etwas will, bin ich selbst dafür verantwortlich, dass es passiert.
Nach der Schule wollte ich in die USA, um Volleyball zu spielen.
Ohne Geld und ohne Kontakte hab ich mich bei über 100 Unis beworben – bis ich ein Vollstipendium bekommen habe.
Später habe ich dann den Traum vom Geheimdienst verfolgt: Internationale Sicherheit mit Schwerpunkt Nuklearpolitik an der Georgetown University studiert.
Die James-Bond-Karriere hat nicht geklappt. Stattdessen habe ich beim Internationalen Währungsfonds und der Weltbank gearbeitet.
Gleichzeitig bin ich als Adventure Racer mit einem Elite-Team 24 bis 48 Stunden durch die Everglades und die Wälder der USA gerannt – Navigation, Erschöpfung, Entscheidungen unter Druck. Diese Erfahrung hat mir viel darüber gelehrt, was ein Team braucht, um unter Druck, Müdigkeit und Unsicherheit Höchstleistung zu bringen.

Kurz darauf wurde ich Profi-Radfahrer, doch mir wurde klar, dass das nicht meine Welt war.
Mit 30 habe ich mein Berufsleben auf die Probe gestellt:
Ich habe meinen Job als Unternehmensberater in Australien gekündigt und bin mit nur einem Rucksack und meinem Fahrrad nach Spanien gezogen.

Ich kannte niemanden, sprach kein Spanisch und hatte keinen Plan B.
Dort entstand dann die Idee für mein erstes grosses Projekt: die komplette Vuelta a España mit dem Fahrrad abzufahren – am selben Tag wie die Profis, nur ein paar Stunden früher.

Die meisten Leute dachten, es sei unmöglich. Ich hab's trotzdem gemacht und gelernt, dass nur ich meine eigenen Grenzen definieren kann.
Ein paar Jahre später fuhr ich alle 124 Schweizer Alpenpässe in 26 Tagen – 56.000 Höhenmeter, wechselnde Teams, gesperrte Strassen, extreme Wetterbedingungen und die Führung eines fünfköpfigen Teams – rund um die Uhr. Diese Herausforderung war weit mehr als ein Radprojekt. Sie zeigte, was es braucht, um ein Team durch alle Höhen und Tiefen zusammenzuhalten.

2025 qualifizierte ich mich trotz eines schweren Bandscheibenvorfalls für die HYROX-Weltmeisterschaften.

2026 stelle ich mich meiner nächsten Herausforderung: 30 Schweizer Berge in 30 Tagen – mit über 40.000 Höhenmetern.
Ich habe auf diesem Weg viel gelernt: Jeder Erfolg entscheidet sich in dem Moment, in dem die Motivation nachlässt, der Weg steiler wird, der Widerstand wächst und Rückschläge auftreten. Gehst du weiter oder hörst du auf? Ich lebe nach dem Motto, dass Herausforderungen und Rückschläge zu jedem Weg dazugehören. Es liegt in meiner Verantwortung, to OWN THE CLIMB.

Aus dieser Erfahrung habe ich auch gelernt, dass bestimmte Faktoren gegeben sein müssen, um leistungsfähig zu sein.
Seit 10 Jahren bin ich als internationaler Keynote-Speaker und Performance-Berater für Führungskräfte und Teams tätig, die keine theoretischen Modelle suchen – sondern Wege, ihre Pläne wirklich umzusetzen.
Weil Erfolg nicht aus guten Vorsätzen kommt, sondern daraus, den Weg trotzdem zu gehen, besonders wenn es schwierig wird.

Berufliche Highlights
2019 – heute – Eigenes Unternehmen: Unterstützung von CEOs und Teams dabei, die Rahmenbedingungen zu schaffen, die High Performance ermöglichen.
CAS Executive & Leadership Coaching, Universität St. Gallen, CH
Unternehmensberatung, Weltbank & IWF, Australien, USA
Master of Arts in Internationale Sicherheit / Nuklearwaffen, Georgetown University, USA
Master of Science in Sportphysiologie, University of Minnesota, USA
Sportliche Highlights
2022 – 124 Schweizerpässe Challenge, CH
2012-2014 – Kat. 1. / 1. Bundesliga Straßenradsport, USA/DE
2010-2011 – Elite Adventure Racer, USA
2005-2009 NCAA Volleyballspielerin, USA

